Wir sind eine Bürgerinitiative für die uneingeschränkte Freigabe des Elternwillens in der bayerischen Übertrittsregelung. In Bayern entscheidet immer noch die verpflichtende Lehrerempfehlung, auf welche weiterführende Schulart das Kind gehen darf. Die Eltern haben zwar die Möglichkeit eine niedrigere Schulart als die im Übertrittszeugnis empfohlene zu wählen, nicht aber eine höhere Schulart. Hat ein Kind z.B. eine Realschulempfehlung, dürfen die Eltern das Kind auch an der Mittelschule anmelden, nicht aber am Gymnasium. Diese nach oben verbindliche Empfehlung läßt sich noch mit einem bestandenen Probeunterricht an der aufnehmenden Schule umgehen. Aber diese zusätzlichen Regelungen schützen die Kinder nicht vor der Belastung, die sie in der 4. Klasse ausgesetzt sind.

Viele Wissenschaftler berichten seit Jahren, dass die Lehrerempfehlung keine objektive Einschätzung des Erfolgs an der weiterführenden Schule und der Gesamtentwicklung darstellt. Eine Bildungschancengleichheit ist somit nicht gesichert. Weiterhin sorgt die uneingeschränkte Freigabe des Elternwillens in der Übertrittsregelung für eine großen Entlastung der kindlichen und familiären Situation, sowie auch der Belastung der Grundschullehrer und der Eltern-Lehrer-Beziehung. Wissenschaftlich gesehen wird sie daher als pädagogisch sinnvoll eingestuft.

Deutschlandweit wird die verpflichtende Lehrerempfehlung in der Übertrittsregelung von Bundesland zu Bundesland abgeschafft. Bayern und Thüringen sind die letzten Bundesländer die an der Form der verpflichtenden Lehrerempfehlung noch festhalten.

Bitte beachten Sie die Online-Petition zur Freigabe des Elternwillens beim Übertritt

http://chng.it/57NNvp6wwG