Übertritt Bayern 2022

Kurz vor dem Übertrittszeugnis

Damit am Tag des Übertrittszeugnis keine böse Überwachung passiert:

  • Kennen Sie alle einzelnen Noten Ihres Kindes? HIER mehr.
  • Können Sie den genauen Notendurchschnitt selbst errechnen? HIER mehr.
  • Wurden Sie korrekt und umfangreich über den Probeunterricht informiert? HIER mehr.

Kämpfen Sie für Ihr Kind! Denn der bayerische Übertritt in der 4. Klasse ist mangelhaft und gewährt keine Chancengleichheit.

Worum geht es?

Beim Übertritt in Bayern entscheidet nicht der Elternwille darüber, ob das eigene Kind auf die Mittelschule, die Realschule oder das Gymnasium gehen kann. Darüber entscheidet im Wesentlichen das Übertrittszeugnis. Ist der Notendurchschnitt aus Mathematik, Deutsch und Heimat-Sachkunde 2,33 oder besser, so darf das Kind das Gymnasium besuchen. Ist der Schnitt 2,66, so darf das Kind höchstens auf die Realschule. Ist der Schnitt 3,0 oder schlechter, so darf das Kind nur die Mittelschule besuchen. Eine Möglichkeit gibt es für Eltern: sie können ihr Kind zum Probeunterricht anmelden. Sobald Ihr Kind mindestens eine 4 in Mathe und eine 4 in Deutsch hat, darf es die höhere Schule besuchen.

Problem Fehleinschätzung Eignung

Wäre das Übertrittszeugnis objektiv, reliabel und valide, so gäbe es kein Problem. Aber es gibt viele Kinder, die ein "schlechteres" Übertrittszeugnis haben und dennoch auf der höheren Schule bestehen: 90% der Kinder, die über den Probeunterricht in das Gymnasium eintreten, bestehen die 5. Klasse. Sie sind kaum schlechter als diejenigen, die mit einer attestierten Gymnasialeignung im Übertrittszeugnis ins Gymnasium eintreten, diese Schüler bestehen zu 95% die 5. Klasse. Auf der Realschule bestehen Kinder mit Probeunterricht sogar zu 98% die 5. Klasse. Bei alle diesen Kinder hatte das Übertrittszeugnis eine andere Prognose gestellt.

Problem Qualitätsmängel

Dazu kommt, dass viele Proben pädagogisch nicht handwerklich gut erstellt und korrigiert werden: Details und Beispiele finden Sie hier.

Problem Schulrecht

Zudem halten sich viele Grundschullehrer und Rektoren nicht an die schulrechtlichen Regeln, die Kinder und Eltern schützen und die aktuelle Notensituation des Kindes transparent machen sollten. Sie verschlechtern so die Chancen der Kinder auf eine weiterführende Schule. Details und Beispiele finden Sie hier.